Die Zweite schafft seit Jahren etwas, was lange Zeit undenkbar war: Konstanz im Kader. Musste man vor einigen Jahren noch mehr als 50 (!) Spieler pro Saison einsetzen, kommt man seit 2-3 Jahren mit einem Stammkader über die Runden. Auch in dieser Saison musste man kein einziges Spiel absagen. Zu erwähnen ist die Tabellenführung an den Spieltagen 1 und 2. Leider gab man diese in den folgenden Spielen leichtfertig ab, dennoch ein erfreulicher Abstecher an die Spitze.

Nach einer guten Vorrunde hatte man in der Rückrunde mit einem zerstückelten Spielplan zu kämpfen. Aufgrund von Spielverlegungen, Absagen der Gegner oder spielfreien Wochenenden fand man erst gegen Rundenfinale zu einem Rhythmus. So rutschte man letztlich noch auf Platz 7 ab, die Ausbeute mit 18 Punkten und 37:46 Toren ist aber in Ordnung. Mit einer besseren Trainingsbeteiligung einiger wäre sicher noch mehr drin gewesen.

In 13 ausgetragenen Partien (3x profitierte man von einer Absage des Gegners) waren insgesamt 28 Spieler am Ball, davon sieben Aushilfen von der Ersten bei 1-2 Spielen. Das bestätigt: Die Zweite hat eine Kernmannschaft gefunden. Wie gewohnt war einmal mehr Spielführer Makram Chebili immer im Einsatz. In den letzten fünf Jahren verpasste er lediglich ein Spiel verletzungsbedingt. Es folgen Niklas Schick, Thomas Buckel, Martin Stelz (je 11), Konstantin Rösch und Falk Smolny (beide 10). Die Top-Torjäger benötigten für ihre Treffer nur wenige Spiele. Michael Späth (3 Spiele/5 Tore), Naoufel Ben Abid (6/4) und Hagen Rätz (5/4) sind in der kommenden Saison hoffentlich häufiger am Ball und können so ihre Ausbeute noch steigern. Adel Jemai konnte seine ersten Treffer für den TSV bejubeln.

Gelingt es der 2. Mannschaft den Zug und die Leistungsbereitschaft zu steigern, ist für Truppe des Betreuer-Duos Buckel/Krohmer in der nächsten Saison sicher mehr drin.

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